
HSV-1 vs. HSV-2: Was ist der Unterschied?
HSV-1 vs. HSV-2: Was ist der Unterschied?
Das Herpes-simplex-Virus (HSV) kommt in zwei Haupttypen vor: HSV-1 und HSV-2. Obwohl sie viele Gemeinsamkeiten aufweisen und beide schmerzhafte Bläschen und Wunden verursachen können, unterscheiden sie sich in ihren Präferenzen, Übertragungswegen und Symptommustern. In diesem Blogbeitrag erklären wir die Unterschiede zwischen den beiden Typen und räumen mit einigen verbreiteten Missverständnissen auf.
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HSV-1 – der klassische Auslöser von Lippenherpes
HSV-1 (Herpes-simplex-Virus Typ 1) ist vor allem für die Entstehung von Lippenherpes im Mund- und Lippenbereich bekannt. Das Virus wird hauptsächlich durch oralen Kontakt übertragen, beispielsweise durch Küssen, gemeinsames Besteck oder engen Körperkontakt mit einer Person, die an einem Ausbruch leidet. Viele Menschen infizieren sich bereits im Kindesalter (1).
In den letzten Jahren ist HSV-1 jedoch auch zu einer zunehmenden Ursache für Genitalherpes geworden, insbesondere bei jungen Erwachsenen in Europa und Nordamerika. Dies ist auf veränderte Sexualgewohnheiten und die zunehmende Verbreitung von Oralverkehr zurückzuführen (2).
HSV-2 – typischerweise mit Genitalherpes assoziiert
HSV-2 (Herpes-simplex-Virus Typ 2) ist der klassische Erreger von Genitalherpes und wird fast ausschließlich durch sexuellen Kontakt übertragen. Es tritt am häufigsten an den Genitalien, am Gesäß und im Bereich des Anus auf. HSV-2-Infektionen sind typischerweise hartnäckiger und verursachen häufiger wiederkehrende Ausbrüche als HSV-1(3).
Ein wichtiger Unterschied besteht darin, dass bei HSV-2 ein höheres Risiko einer asymptomatischen Übertragung besteht, d. h. das Virus kann auch in Zeiten ohne sichtbare Symptome übertragen werden.
Vergleich: HSV-1 vs. HSV-2
Eigentum |
HSV-1 |
HSV-2 |
Typischer Standort |
Mund, Lippen (oraler Herpes) |
Genitalien (Genitalherpes) |
Übertragungswege |
Küssen, Oralverkehr |
Sexueller Kontakt |
Alter bei Infektion |
Oft in der Kindheit |
Oft im Erwachsenenalter |
Ausbruchshäufigkeit |
Weniger häufig (bei Genitalinfektionen) |
Häufiger und hartnäckiger |
Risiko einer asymptomatischen Infektion |
Untere |
Höher |
Wie wird HSV getestet und behandelt?
Beide HSV-Typen können durch einen Abstrich aus einer offenen Wunde oder durch einen Bluttest mit Antikörpernachweis nachgewiesen werden. Die Behandlung ist unabhängig vom Typ gleich: Anti-Herpes-Cremes oder -Gele werden empfohlen, oder antivirale Wirkstoffe wie Aciclovir können Ausbrüche verkürzen und das Übertragungsrisiko verringern1.
Bei sehr häufigen Ausbrüchen, insbesondere mit HSV-2, kann eine vorbeugende tägliche Behandlung erwogen werden, die das Ansteckungsrisiko des Sexualpartners deutlich senkt.
Fazit: Das Wichtigste ist das Wissen, nicht die Art
Obwohl sich HSV-1 und HSV-2 in Ort und Übertragungswegen unterscheiden, sind beide sehr verbreitet und bei ansonsten gesunden Menschen oft harmlos. Der Hauptunterschied besteht darin, wie und wo man sich ansteckt – und wie oft es zu Ausbrüchen kommt. Mit Offenheit, Tests und der richtigen Behandlung ist ein gesundes Leben möglich – unabhängig vom Typ.
Quellen
Fußnoten
1. Weltgesundheitsorganisation (WHO). Herpes-simplex-Virus. Faktenblatt. 2020. https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/herpes-simplex-virus
2. Looker KJ et al. „HSV-1-Genitalinfektionen nehmen bei Jugendlichen zu“, BMJ Global Health, 2017.
3. Picknall IH et al. „Globale Prävalenz und Inzidenz von HSV-2“, The Lancet Infectious Diseases, 2022.
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